Einfach nur Leben. Ein Leben mit Behinderung als ein Leben am Rand der Gesellschaft? Perpektiven für Einen Bewussten Umgang mit Behinderung (en Alemán)
Reseña del libro "Einfach nur Leben. Ein Leben mit Behinderung als ein Leben am Rand der Gesellschaft? Perpektiven für Einen Bewussten Umgang mit Behinderung (en Alemán)"
Fachbuch aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Behinderung, was ist das, wie gehe ich damit um? In diesem neu überarbeitet vorliegenden Buch habe ich versucht diese Fragen klar zu benennen und in einer verständlich Form darzustellen; dabei wurden in verständlichen Sätzen medizinische Erkenntnisse (nur für Laien, nicht für Fachleute) erläutert; es ist nicht immer möglich, medizinische Fachausdrücke nicht zu verwenden, sie wurden jedoch erklärt, siehe Glossar. Psychische Probleme behinderter Menschen wurden in ihren unterschiedlichsten Formen beschrieben. Wissen hei t mich auch verstehen. Nur wenn man etwas wei , kann man auch entsprechend agieren. Die Problematik kann nur verdeutlicht werden, wenn psychologische und soziologische Einflüsse und Überlegungen nicht übergangen werden. So habe ich die psychologisch-soziologischen Aspekte zur Problematik der Randgruppen aufgenommen, denn Behinderte werden den Randgruppen unserer Gesellschaft zugeordnet. Die ersten Kapitel dieses Buches setzen sich mit den unterschiedlichsten Behinderungsformen, den Aspekten, Krankheitsbildern und Hilfsangeboten auseinander. Darauf aufbauend werden dann die Probleme beleuchtet, Schwierigkeiten konkretisiert; deshalb werden an unterschiedlichen Stellen die Probleme und Schwierigkeiten im Alltag dargestellt. Behindertes Leben meint zunächst immer Behinderte, die in der Lage sind, für sich selbst zu denken, zu handeln und sich im Wesentlichen selbst zu versorgen. Um diese Gruppe von "selbständigen" Behinderten geht es mir primär, denn sie lebt viel zu häufig zurückgezogen im "stillen Kämmerlein", frustriert, deprimiert und einsam. Leben und nicht gelebt werden ist einer dieser wegweisenden Grundgedanken dabei. Unsere Umwelt ist in der Regel nicht an der Behinderung schuld; unser Leben spielt sich nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart ab; wenn Berührungsängste abgebaut werden, dann können wir alle miteinander leben,