Reseña del libro "Nachbruch"
Am 17. Juli 1998 bricht in der Obersteiermark ein Bergwerk ein. Am Abend fahren zehn M?nner ein, um einen Versch?tteten zu holen. Keiner von ihnen kommt zur?ck.Valentin Prechtl steht an diesem Tag am Schacht. Er f?hrt das Fahrbuch, er z?hlt die Messingmarken, er ist der Einzige, der jederzeit wei , wie viele Menschen unter der Erde sind.Als ihn am Mittag ein Gendarm fragt, wie viele es sind, sagt er: acht.Es sind neun.Achtundzwanzig Jahre sp?ter bohren sie wieder. Seine Tochter leitet die Untersuchung des Kraters, in dem das halbe Dorf seine Toten wei . Seine Frau ist im Februar gestorben - und in ihrem Nachlass liegt eine Messingmarke mit der Nummer elf, die es an jenem Tag nicht h?tte geben d?rfen. Dazu ein Sparbuch mit Bareinzahlungen aus achtundzwanzig Jahren. Und ein Brief mit drei Worten auf der R?ckseite: Erst wenn sie graben.Von diesem Morgen an zerf?llt alles, worauf Prechtl sein Leben gebaut hat. Die Frau, mit der er sechsunddrei ig Jahre geschlafen hat, hat ihn belogen. Der Mann, den er zu Grabe getragen hat, geht durch das Dorf. Und die Schuld, die er seit 1998 wie einen Stein tr?gt, geh?rt m?glicherweise gar nicht ihm.Ein Dorf, das seit drei Jahrzehnten schweigt.Eine Kammer im Berg, die niemand ge?ffnet haben will.Und ein Toter, nach dem nie ein Mensch gesucht hat.NACHBRUCH ist ein psychologischer Alpenthriller vor dem Hintergrund des gr? ten Grubenungl?cks der Zweiten Republik: hart, kalt und ruhig erz?hlt, mit einer Wendung am Ende jedes Kapitels und einer Aufl?sung, die man nicht kommen sieht.F?r alle, die Thriller lieben, in denen nicht der T?ter das R?tsel ist, sondern das Schweigen.Der Berg gibt nichts zur?ck, was er nicht zweimal genommen hat.