Chinas neue Rolle in der Welt: Theoretische Perspektiven auf den chinesischen Aufstieg anhand des Einflusses auf die griechische Politik und Wirtscha (en Alemán)
Reseña del libro "Chinas neue Rolle in der Welt: Theoretische Perspektiven auf den chinesischen Aufstieg anhand des Einflusses auf die griechische Politik und Wirtscha (en Alemán)"
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten, Note: 1,0, Universität Passau, Veranstaltung: PS Die Belt and Road-Initiative in Südostasien und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll der Aufstieg Chinas in den letzten Jahrzehnten beleuchtet, die verschiedenen theoretischen Perspektiven darauf dargestellt und anhand der Beziehungen Chinas und Griechenlands analysiert werden, welche Argumente die diversen Theorien stützen oder ihnen widersprechen. Die Entwicklung Chinas in den letzten Jahrzehnten ist in vielerlei Hinsicht Aufsehen erregend. Besonders die wirtschaftliche Entwicklung des Landes war rasant und wirkt sich längst auf die internationale Politik und den Welthandel aus. Doch dies soll nach Ansicht der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) erst eine Etappe auf einem längeren Weg sein. Spätestens seit der Übernahme des Präsidentenamtes durch Xi Jinping wird deutlich, dass die chinesische Führung das Land wirtschaftlich sowie politisch zu einer globalen Supermacht entwickeln möchte. Die Belt and Road-Initiative, die in Relation zu geographischer Ausdehnung und investierten Ressourcen das wohl grö te Wirtschafts- und Entwicklungsprojekt der Menschheitsgeschichte werden soll, stellt dabei ein zentrales Element auf dem Weg zur global führenden (Wirtschafts-) Macht dar. Auch die EU, für die China den grö ten Handelspartner darstellt, kann sich diesem nicht entziehen. Gerade in Südosteuropa, einer Region, die von starken autoritären Tendenzen und knappen fiskalischen Möglichkeiten bedroht ist, scheint China über Kredite und Investitionen geostrategische und ökonomische Vorteile erlangen zu wollen. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür stellt der Hafen in Piräus dar, dessen Mehrheitseigner ein chinesischer Staatskonzern ist. Einige sehen den dortigen Einfluss Chinas als Grund an, weshalb Griechenland eine gemeinsame EU-Deklaration vor den UN, die die Menschenrechtslage dort kritisieren